VORSTELLUNG DER BIBLIOTHEK
Montag, den 09. Oktober 2006 um 16:10 Uhr

Die Universität Kaposvár wurde am 1. Januar 2000 durch Integration von zwei früheren Hochschulinstitutionen, der Fakultät für Tierwissenschaft der Pannon Universität für Agrarwissenschaften und der 'Csokonai Vitéz Mihály' Pädagogischen Hochschule gegründet, die durch ihre Rechtsvorgänger auf eine Vergangenheit von vierzig bzw. fünfzig Jahren zurückblicken konnten.

Neben den zwei Fakultäten wurden seither auch zwei weitere erreichtet: die Fakultät füe Wirtschaftswissenschaften – zur Universitätsausbildung – sowie die Hochschulfakultät für Kunst. <

Die Universitätsbibliothek (UB) ist noch jünger, sie ist am 1. Januar 2005 durch Fusion von zwei früheren Fachbibliotheken zustande gekommen. Das neue Bibliotheksgebäude wurde im Herbst 2005 übergeben und am Anfang Dezember unter Mitwirkung von drei Kultusministern MAGYAR Bálint, bzw. seiner Vorgänger PÁLINKÁS József und POKORNI Zoltán feierlich eingewiehen. Die Bibliothek empfängt ihre Leser mit einer Nutzfläche von 1700 m2, mit fast 200 Tausend Dokumenten, 150 Sitzplätzen und 30 Lesercomputers

Die Leser, die die UB betreten, kommen im Raum der entleihbaren Bestände an, wo eine Entleihungstheke (zur Einschreibung, schnellen Auskunft und Entleihungstransaktionen), ferner Computer für Abfrage des elektronischen Katalogs zur Verfügung der Besucher stehen. Die Arbeitsprozesse in der Bibliothek sind durch das integrierte Bibliotheksystem Aleph 500 automatisiert. Auf der Galerie überhalb der Eingangsebene wurden die Verwaltung und die Arbeitszimmer untergebracht. Auf dem unteren Stock befinden sich der Lesesaal und der Zeitschriftsleseraum, wo Fachauskunft und Entleihung auch aus anderen Bibliotheken in Anspruch genommen werden können. Ebenfalls hier liegen das Lager, sowie auch der elektronische Leseraum, über dessen Computer viele in- und ausländische bibliografische und Full-Text-Datenbanken erreichbar sind.

Die UB wünscht die drei Hauptbereiche der Universität – Ausbildung, Forschung und Studium – ferner die Selbstbildung und nützliche Freizeitverwendung der Studenten mit ihren modernen Dienstleistungen zu fördern. Für diesen Zweck kauft die UB jährlich etwa 3 Tausend neue Dokumente, und die Anzahl der neu angeschafften Periodika beträgt knapp fünfhundert. Bei Versorgung der Doktorbildung und der Forschungen an der Universität mit wissenschaftlichen Informationen spielt der Zugang zu den inländischen und internationalen Datenbanken, die durch das im nationalen Konsortium gepflegten EISZ (Elektronische Informationsdienstleistung) erreichbar ist, sowie im Rahmen von fachlichen Konsortien abonniert werden, eine wichtige Rolle: (z.B. Wirtschaftswissenschaften: Econlit, Tierwissenschaften: CAB, Food Sciences, Zoological Records, Kunst: Grove Art Online etc.).

Die UB organisiert in den ersten Monaten jedes Studienjahres eine Benutzerschulung – in kleineren Gruppen –die für die neuen Studenten, für die Beginner-Forscher (PhD-Studenten, etc.), ferner für alle Interessenten zugänglich ist.

Wir sind bestrebt, die Quellenansprüche über unseren eigenen Bestand hinaus und außer den elektronisch erreichbaren Informationsquellen auch durch Entleihung aus anderen Bibliotheken (elektronische Dokumentdienstleistung) zu befriedigen. Um die schnelle und präzise Information zu fördern, erstellen wir in Zusammenarbeit mit den leitenden Universitätsbibliotheken, öffentlichen und Fachbibliotheken der südtransdanubischen Komitate das jährliche Fundortverzeichnis der Periodika.